Art workshop 

A 1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kunstworkshop A 1 :  

 

 

Making of a common sculpture  “art on the edge “ for the public area of Braslaw

 

concept

 

 

 design and description of different sectors

1. Poland

 

 

 

Basic conditions

 This greatest and most extensive project was impulsed by Braslaw Main Architect, Mr Mirow.  The town of Braslaw should be enriched  by  sculptures which also set  a sign for friendly  neighboring  connections with Poland, Lithuania, Latvia and Russia. In the past these countries, except for Poland, united in the Sowiet  Union.  Now  they  are separated because of the new  European Union border , which was expanded by real democratical processes. But there nevertheless still are various contacts which shall be formed on voluntary base of youths now. 

 

Let us give the youth a chance to overcome this separation !   We want to give a clearance , a free space  in the center of  the city of Braslaw -- for a peace - and friendship sculpture , which tells from international partnership of the youth of the new EU for countries with the youth of  Russia,  Ukraine and Belarus .   

 

The preparatory visit from 02. – 04. April 05 , which is supported by the German agency of the EU - youth program is based on this ides/offer from the main architect of Braslaw . The necessary administrative editions and conditions as well as the material questions shall be discussed in Braslaw with the main architect and other decisions  which are connected with the building of a sculpture in the public area.

 

 frame work :  The form of the participation of all is most important. Even if participants mainly work in other workshops,  they shall have the chance for  temporarily limited contributions too,

Therefore at first with support by everyone a frame work shall be erected. The free spaces shall thereupon be filled with individual contributions. Examples of participation projects, beginning with a frame work you find under  

 

We have developed two concept ideas in front of the basic conditions which shall under no circumstances lead to the reduction of the artistic liberty of the youths:

 

 

  "in the look of Lenin"

The participation form to be arranged shall be borrowed from Russian constructivism . The optimism, the freshness and the atmosphere of  the begin of the revolutionary twenties of the Soviet Union   shall stamp the formal foundation. We suggest  an experimental design process, like a “design - play”, so that the object forms an expressive, colorful “against work” to the static, metal cold Lenin statue on the city hall place of Braslaw.

 

 social sculpture   "cross borders"

 This concept of a peace monument in the “five country corner” is based  on the vision of an exceeding cross border exchange ,-  if not of people (because of the Visa and because of circumstantial and time-consuming bordering controls at the EU east limit), then but of artistic messages. The participating  groups are invited  to integrate in the preparation period of the meeting  youth from the bordering region of Poland, Lithuania, Latvia and Russia. They should prefabricate  parts and design elements for the social sculpture. At the beginning of the meeting the groups come from the two sides toward the border. Now a performance to  exchange/import of the cultural gifts from the neighbors shall take place at the bordering point Latvia-Belarus ……. 20 minutes from Braslaw. The “cross border -- action "  shall  be understood as the social and political process parallel to the work process of the "social sculpture". To not expose the youths to a too daring adventure, the bordering place shall be visited beginning of April 05. The concept will be explained and an approval for the cinematic documentation in the course of the project shall be applied for.

 

Additional concept ideas shall be developed by the other seven groups in the front-end of the meeting and be introduced in the course of the first plenum in Minsk.

 

 

 

Bau einer Gemeinschaftsskulptur für den öffentlichen Bereich von Braslaw

 

Rahmenbedingungen

 Dieses größte und umfangreichste Projekt wurde bereits zum Abschluß des Sommercamps 2004 vom Stadtarchitekten von Braslaw , Herrn Mirow, angestoßen. Es geht ihm darum, den Stadtraum Braslaw durch lebendige Skulpturen zu bereichern , die auch ein Zeichen der Verbundenheit mit den naheliegenden Nachbarländern Polen, Litauen, Lettland  und Russland setzen . Waren diese Länder, bis auf Polen, früher in der Sowiet – Union (zwangs- ) vereint, so sind sie nun durch die neue Außengrenze der Europäischen Union getrennt, und zwar auf demokratisch zustande gekommene Weise. Und dennoch gibt es noch vielfältige Kontakte, die jetzt auf freiwilliger Basis von Jugendlichen gestaltet werden sollen. 

 

 Geben wir der Jugend eine Chance, diese Trennung zu überwinden!  Wir wollen ihnen einen Freiraum im Zentrum der Stadt Braslaw geben für eine Friedens – und Freundschaftsskulptur , die in internationaler Partnerschaft der Jugend der neuen EU – Länder an der Grenze mit Jugendlichen aus den Gus Staaten, also Russland, Ukraine und  Belarus gebaut werden soll. 

 

Auf diesem Angebot basiert der vorbereitende Besuch, der von der Deutschen Jugend für Europa –Agentur gefördert wird. In Braslaw sollen mit dem Hauptarchitekten und anderen Entscheidungsträgern die notwendigen administrativen  Auflagen und Bedingungen  sowie die Materialfragen besprochen werden, die mit der Errichtung einer Skulptur im öffentlichen Bereich verbunden sind.   Diese Vorgespräche sind auch aus einem anderen Grund notwendig. KAJA Ost als einladender Partner  fürchtet nun ein wenig um eine Existenz.  Da jetzt, nach dem umstrittenen Referendum des Präsidenten zur Verlängerung seiner Amtszeit laut Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" die EU schärfere Sanktionen gegen die Regierung Lukaschenko erarbeitet, stellen sich alle an den KAJA Begegnungen Beteiligten die Frage, ob jetzt auch die Europäischen Begegnungen unter die Räder geraten.

 

 Rahmenwerk : Eine weitere „Rahmenbedingung“ bezieht sich die Form der Partizipation aller Teilnehmenden , auch mit temporär begrenzten Beiträgen, wenn sie ansonsten in anderen Workshops arbeiten. Es soll zunächst eine von allen mitgetragenes Rahmenwerk errichtet werden. Dessen Freiräume sollen sodann mit individuellen Beiträgen ausgestaltet werden. Vor dem Hintergrund o.a. Rahmenbedingungen, die keinesfalls zur Einschränkung der künstlerischen Freiheit der Jugendlichen führen sollen, haben wir zwei Konzeptideen entwickelt :

 

 
 
 
 
 
 
 
A 1. 1

 „im Blick von Lenin“

Die auszugestaltende Partizipationsform soll dem russischen Konstruktivismus entliehen werden. Der Optimismus, die Frische und die Aufbruchstimmung der revolutionären 20er Jahre der Sowjetunion  sollen das gestalterische Fundament prägen. Es wird vorgeschlagen, in spielerisch – experimenteller Vorgehensweise mit kleinen Latten 1:10 – Modelle zu bauen, diese allen Teilnehmenden zwecks Abstimmung vorzustellen, diese dann in 1:1 zu realisieren, um sie sodann der Weitergestaltung mit individuellen Beiträgen in Form von eingespannten Platten und Leinwänden zu überantworten. Der Aufstellungsort  „im Blick von Lenin“  soll so gewählt werden, dass das Objekt ein expressives, farbiges Gegenwerk zur statischen, metallkalten Lenin- Statue auf dem Rathausplatz von Braslaw bildet .

 

A 1. 2   

 Soziale Plastik  „ cross borders“

 Dieses Konzept eines grenzüberüberschreitendes Friedensdenkmal  im Fünfländereck basiert auf dem Gedanken des grenzüberschreitenden Austausches, wenn nicht von Menschen ( wegen der Visapflicht und wegen der umständlichen und zeitraubenden Grenzkontrollen an der EU- Ost –Grenze) , dann doch von künstlerischen Botschaften. Die teilnehmenden Gruppen sind aufgefordert, im Vorfeld der Begegnung Jugendliche in den Grenzregion von Polen, Litauen, Lettland und Russland in die Vorfertigung von Gestaltungselementen einzubeziehen . Zum Beginn der Begegnung kommen die Gruppen von beiden Seiten auf die Grenze zu , um den Austausch / Import der Kulturgüter zu vollziehen.  Die  „cross border - action“  , d,h, die Abfertigung  + Verzollung ( ? ) an dem Grenzpunkt – 20 Minuten von Braslaw entfernt - , soll als sozial - politischer Prozess parallel zum Werkprozess Teil der „Sozialen Plastik“  sein. Um die Jugendlichen nicht einem allzu gewagten Abenteuer auszusetzen, soll im Zuge des projektvorreitenden Besuches Anfang April 05 die Grenzstelle aufgesucht, das Konzept erläutert und eine Genehmigung für die filmische Dokumentation eingeholt werden.

 

A 1.3 f f

Weitere Konzeptideen sollen von den anderen sieben Gruppen im Vorfeld der Begegnung entwickelt werden und im Zuge des ersten Plenums in Minsk vorgestellt werden.

 

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