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E U R O P E A N S P A C E S Künstlerischer Jugendaustausch im Rahmen des LEADER Projektes „Kunstkreisel-Route“ 17. - 28. August 2010 im Kreis Steinfurt - Ibbenbüren/Rheine und sonst. dezentrale Projektorte auf der LEADER KUNSTKREISEL-ROUTE Gastgruppen
Zentraler Begegnungsort im Kontext des Schulzentrums Dörenthe/Ibbenbüren Camp / Unterkunft und Projekträume ( Turnhalle / Außenbereich / Feuerwehrhaus 30 Meter entfernt.) Übernachtung : „ Camp“ = Zelte im Außenbereich oder in der Turnhalle / Fixierung auf Bretterrahmen erprobt ! Alternativ nur für max 6 weibl. Teilnehmende im Feuerwehrhaus . Eigene Schlafsäcke sind mitzubringen / Luftmatratzen vorhanden. Duschen / Toiletten in der Turnhalle / Toilette im Feuerwehrhaus. Küche und Malzeiten : Gemeinschaftsküche / abwechselnde Teams im Feuerwehrhaus. Herd / Kühlschrank/ Spülmaschine vorhanden. Projektarbeiten / künstlerische Werkstätten : in der Turnhalle , kleine Projekte auf Papier auch im Feuerwehrhaus Freizeiten : Sport in der Halle / TV - + Videoprojektor / Internet im Feuerwehrhaus Programmpunkte:
hier Flyer : http://www.g-projects.de/mediapool/82/827094/data/Flyer_Ausbildungsmesse_2010_GreenPark_def3.pdf
Vorabinfo für Jugendliche aus Ibbenbüren und dem Kreis Steinfurt: Ihre Teilnahme kann sehr vielfältig sein und ist nicht unbedingt an die Kunstworkshops ( Teilnahme projektbezogen " Westdeutsche Hand" / "Türkische Hand" für "European Hands" / Umgestaltung Kreisel Ibbenbüren Schierloh s.u. ) gebunden. 1. nur wenige Tage , in Rotation und Absprache zur Besetzung der vier westdeutschen Plätze 2. nur an Abenden, aber dann mit Angeboten z.B. "Deutscher Abend": Video,- Fotopräsentationen ( was will ich den Gästen über uns "erzählen" ? ) , Spiele , Theater ect... 3. Gastgeberfunktionen : den Gästen Ibbenbüren, den Kreis zeigen und das Münsterland zeigen und Freizeitangeboten eröffnen. Am Wochenende nach Köln/ Düsseldorf ( per Wochenendticket ) 4. "etwas auf den Tisch" - westfälische Küche ! Wer aber die ganzen zwei letzten Ferienwochen mit den Gästen zusammenleben und - arbeiten will , ist natürlich - mit Prioriät ! - herzlich willkommen ! Regionale Partnergruppen können einerseits nach Dörenthe kommen. Anderseits können die Gastgruppen aber auch zu den Partnern anreisen, - eine willkommene Abwechslung und ein Angebot, die Jugendkulturarbeit im Kreis Steinfurt kennenzulernen. Hier sind insbesondere Orte und Partner vor Ort gesucht, die sich auf der Kunstkreiselroute befinden. Kurzfassung des Projektes "European Spaces " - Trinationales Projekt zur Gestaltung von Kunst im Öffentlichen Raum. Als Träger des Projektes "Kunstkreisel-Route" im Rahmen des Europäischen LEADER Programmes will KAJA West e.V. neben 25 bereits künstlerisch gestalteten Kreisverkehren weitere "Kunst-Kreisel" in eine touristische Route integrieren und lädt hier Jugendliche aus Polen, Belarus und Mecklenburg-Vorpommern und dem Kreis Steinfurt ein,
In der zweiwöchigen Begegnung soll in verschiedenen thematischen Kreativworkshops Entwürfe und Modelle erarbeitet werden. Es sollen sog. Partizipationsprojekte entstehen, die eine vielfältige und gleichberechtigte Teilhabe aller Jugendlichen aus allen Partnerländern eröffnen. Nach Präsentation, Ausstellung und Bewertung realisierungsfähiger Projekte soll auf eine 1:1 Realisierung in einer Folgebegegnung im Sommer 2011 hingesteuert werden. Hier wird das Ausbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft in Ibbenbüren zunächst einmal die Metallarbeiten für das „European Hands“ – Projekt übernehmen. INFORMATIONEN ZU DEN PARTNERN Die Partnerorganisationen KAJA ( Kinder-Architektur + Jugend-Architektur ) - Ost und West mit den Zweigen "KAJA West e.V." in Rheine / Deutschland und "NGO KAJA Ost" in Minsk/Belarus führen seit 1991 Internationale Jugendbegegnungsprojekte zur Entwicklung künstlerischer Formen für die demokratischen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Entwurf - Planung und Realisierung von Gemeinschafts -Kunstwerken - und - Architekturobjekten. Der Polnische Partner EDU – ART ist seit Mitte der 1990 Jahre gemeinsam mit KAJA Ost/West an mehr als 10 Begegnungen in Belarus, Russland, Ukraine, Deutschland und Polen beteiligt. Gründer/Mitglieder sind Lehrkräfte des Kunstcollges in Suprasl, welche auch in Folge der Anbahnung über die KAJA Begegnungen im formellen Bildungssektor eine Partnerschaft mit dem Kunstcollege Minsk aufgebaut haben. Entsprechend sind die Kunstpädagogen auch des Minsker Kunstcolleges auch Mitglieder der Partnerorganisation NGO KAJA – Ost in Minsk. 2-3 Jugendliche aus Jastrzebie-Zdroj, polnische Partnerstadt von Ibbenbüren, sollen in diesem Teilnehmerfeld mitreisen Der Slovakische Partner, die Kunstschule aus Prievidza, Partnerstadt von Ibbenbüren ist neu in dem Projekt und soll sich erstmalig beteiligen. Die deutsche Gruppe soll aus je 4 Jugendlichen aus dem Partnerkreis des Kreises Steinfurt in Mecklenburg-Vorpommern, dem Kreis Demmin und aus 4 Jugendlichen aus dem Kreis Steinfurt gebildet werden. Aus Demmin kommen vier Jugendliche des Goethe- Gymnasiums, die sich seit Monaten über vorbereitende Entwurfs- und Modellbauarbeiten qualifiziert haben und über das Projekt eine Partnerschaft mit dem Goethe- Gymnasium Ibbenbüren anbahnen wollen. Da es vergleichsweise spezialisierte Institutionen – als positives Erbe der Sowietzeiten - in Deutschland und insbesondere im Kreis Steinfurt und entsprechend künstlerisch begabte/motivierte Jugendliche hier an einer Stelle nicht anzutreffen sind, war es für den westdeutschen Partner eine Herausforderung , entsprechende Jugendliche im Kreis Steinfurt zu gewinnen PROJEKTHORIZONT Eingebettet in das EU - Förderprogramm zur ländlichen Entwicklung LEADER wollen wir bei der sich abzeichnenden Schwachstelle im Bereich der vielfältigen Einbindung gesellschaftlicher Gruppen ansetzen und die Beteiligung bisher nicht aktivierter , (benachteiligter ) sozialer Gruppen im LEADER Prozess ermöglichen. Und dies bei dem LEADER Projekt, welches als einziges „Kunst“ im Titel aufführt und sich am ehesten für die kreative Aneignung durch Kinder / Jugendliche und Migrantengruppen anbietet : die sog. "KUNSTKREISEL –ROUTE“. Einzelne bereits künstlerisch gestaltete und neu zu schaffende Kreisverkehre sollen zu einem Gesamtprojekt einer "Sozialen Skulptur" , die sich dem privaten Engagement gesellschaflicher Gruppen , Bürgerinitiativen und Vereinen verdankt, zusammengefügt werden. Dieser vorgegebene Partizipationsrahmen soll in unterschiedlichen Teilprojekten , in der künstlerisch - interkulturellen und internationaler Begegnung gesellschaftlicher Gruppen ausgestaltet werden und sichtbare Zeichen für die Vielgestaltigkeit des Engagements für den Öffentlichen Raum setzen. Dass "Vielgestaltigkeit" durchaus subversiv gemeint sein kann, wird unten beschrieben. Ziele künstlerische Partizipationsprojekte/ Freiwillige gemeinsame Arbeit zur Erfüllung am Gemeinwohl orientierter sozialer Zwecke: • Jugendliche aus mehr (Polen/Deutschland) oder weniger (Belarus) demokratisch regierten Ländern am Beispiel und Modell der Kunst im öffentlichen Raum an die Verfahrensweisen demokratischer Partizipation in einer Zivilgesellschaft heranzuführen und erfahrbar zu machen, dass Beteiligung an Kunst als Modell für die soziale und politische Beteiligung funktionieren kann. • Erprobung der gemeinschaftsstiftenden Funktion von Kunst, als Form interkultureller Begegnung. Jugendlich in kreativ-schöpferischen Prozessen einer „Begegnung im Machen" zusammenzuführen, d.h. konkret : Entwürfe und Modelle für die Gestaltung von Partizipationsskulpturen , z.B. "Kunstkreisel" Projektaktivitäten - EUROPEAN SPACES konkret : 0 : Auftaktworkshops 0 1 : "nationale / regionale Präsentationstafeln" Eintägiger Auftaktworkshop: die Teilnehmenden kommen nicht mit leeren Händen! Das im Vorbereitungszeitraum gesammelte Dokumentationsmaterial zur Darstellung des eigenen Landes /der eigenen europäischen Region mit Schwerpunkt auf Jugendkultur und Kunst sowie ,Kreiselkunst" wird im Collageverfahren zu einer Präsentationstafel 1 Meter x 1 Meter zusammengestellt. Bei der Vorstellung der teilnehmenden Gruppen am 1. Abend der Begegnung dienen die Tafeln zur Visualisierung der Gruppenpräsentation. Die 1 x 1 Meter‑ Präsentationen sind auch so etwas wie ein "Inhaltsverzeichnis" und verweisen auf Programmpunkte der „nationalen Abende". 0 2: „to see" ‑ ich‑dich‑du‑mich-ich‑euch-ihr‑mich Dies eine Art künstlerisches Kennnenlernspiel für den ersten Begegnungstag. Per Losverfahren zugeteilte Partner sitzen sich gegenüber und kommunizieren auf zwei Wegen, sprachlich und nichtsprachlich: analog, auf dem Papier, mit dem Bleistift. Die Partner sind aufgefordert, sich gegenseitig zu zeichnen und den Hintergrund mit weiteren Skizzen oder Textpassagen zu dem zu füllen, was ihnen ihr Partner verbal übermittelt hat. Dieses Material dient dem „Remix“ und kann später mit Fotos und Videos verschmelzt werden. 0 3: „Kreis Steinfurt , Ibbenbüren und/oder Rheine by pencil“ Am ersten Tag zu initiierendes Gemeinschaftsprojekt : Analoges, d. h. mit Bleistift und Aquarellfärben / ‑ Pinsel geführtes Tagebuch, welches individuelle Eindrücke der Begehungen, Excursionen und zur Begegnung der Teilnehmenden mit Land und Leuten in Skizzen und Aquarellen festhält.
I: Konzeptionsworkshops ‑ Entwürfe und Modelle 1 A : offene , nicht an die Kunstkreisel- Route gebundene Konzepte 1 A 1: EUROPEAN ISLANDS. In Anknüpfung an den Titel der Vorbegegnungen sollen die mit dem Titel geweckten Assoziationen zunächst einmal in der Auftaktwerkstatt, ohne den fokussierenden Blick auf „Verkehrsinsel“ in aller Freiheit künstlerisch bearbeitet werden können. Auch danach sind die Teilnehmenden nicht gezwungen, ihre künstlerischen „Insellösungen“ auf „Kunst im Kreisverkehr“ zuzuschneiden. Sie können also auch eine Europäische Insel für den Aasee in Ibbenbüren entwerfen. Andererseits ist es aber auch reizvoll, die konventionellen Assoziationen „ Insel = Oase der Ruhe und Erholung“ ‑eins zu eins wörtlich zu nehmen: figurative, typische Touristen und ihre Attribute darstellende Skulpturen ‑ auf die Verkehrsinsel ( de‑ ) platziert. 1 B : Projekte für freie Kreisverkehre in allen Heimatstandorten der Partner Da die Beteiligung der Jugend Europas nur als „Gesamtpaket“ bis zur Vollendung des Projektes , vom Entwurf über Modellbauten bis hin zum Handanlegen bei der Realisierung Sinn macht, soll von Anfang an auf eine Umsetzung, in mehreren Schritten, in den Jahren 2010 – 2011 und zwar auch in den Heimatorten der Partner hin gearbeitet werden Im Folgenden Vorschläge aller Partner. 1 B 1 : EDU ART , Suprasl /Polen : “ESPERANTO ISLAND” : Bialystok has always been a multicultural city with migrants : Belorussians, Jews, Lithuanians, Germans, Russians, Ukrainians, Romanies, Muslims,Tatars lived together with Poles. It is this melting pot character of the place that was one of the reasons for Ludwik Zamenhof beginning his work on creating the universal world language - Esperanto.So “Esperanto” could be a method to remix a new artificial language by using word elements from many languages. Because they have their origin in Western ( German /English/Latin) and Eastern European Slavic languages, we should detect key words ,which express our language, our thinking, our points of view and build a sculpture using these REMIX – material. But maybe we crate own , new Esperanto language to be translated into a visible sign of “diversity, that unites us“ 1B 2: NGO KAJA – Minsk / Belarus : “EUROPEAN SPACES IN BELARUS”: der Projekttitel EUROPEAN SPACES soll eine grössere Breite von Interpretationen zulassen und nicht auf Gestaltung von Verkehrsinseln beschränkt werden, sondern auch „art in unusual spaces“ / guerilla- art umfassen. Mit o.a. Projekttitel würden zusätzliche politisch-aufklärerische Dimensionen, Assoziationen im Sinne von „blühende Inseln der Freiheit und der Toleranz im trüben, grauen Meer der belarussischen Diktatur“ assoziert: „Not by a simple „art- political propaganda – installation“ against…..we should visualize „freedom of expresssion / freedom of art“ , but by participation of many participants in a democratic art process we should provocate an answer from the art censors :artistic experiments in public space, in Minsk, are they alloed, when the result is not be forseeen ?”
1 B 3 : KAJA West e.V. / Deutschland 1B 3.1. : Kreis Steinfurt : von den Jugendlichen KAJA West e.V. wurden zwei Vorschläge erarbeitet: 1 B 3. 1.1 : KREISEL MYTHEN Die Gestaltung bezieht ihre Themen und Motive aus dem Schatz der örtlichen / regionalen Geschichten, Sagen und Mythen und soll in Zusammenarbeit mit örtlichen Heimatvereinen umgesetzt werden. Beispiel : "Hexenküche" ( Tecklenburg ) für eine Leerstelle auf der Kunstkreisel- Route. Entsprechend sollen die ausländischen Partner mit ihren eigenen Märchen und Motiven zur Begegnung anreisen. So lässt sich in der Verknüpfung von Märchenmotiven aus mehreren Ländern das Projekt vielgestaltiger und geheimnisvoller entwickeln. 1 B 3. 1.2 : FAHRRADKREISEL Dies eine „subversive“ Idee gegen den Autoverkehr, für einen nur von Fahrradfahrern zu benutzenden Kreisverkehr an einer Kreuzung von Radwegen im Münsterland. Das Projekt könnte ein künstlerischer Appell zur Verlangsamung, Entschleunigung sein und die Fahrradtouristen animieren, vom Rad zu steigen und die möglicherweise detailreiche Gestaltung wahrzunehmen. Alternativ ein KFZ ‑ Kreisverkehr aus ausgedienten Fahrrädern, der die Autofahrer animieren soll, das Auto stehen zu lassen und das Fahrrad zu nutzen. 1.B 3.2. Kreis Demmin : die Partner von Goethe- Gymnasium haben ihre Vorschläge bereits auf die Gestaltung des „Schierloh –Kreisels“ in Ibbenbüren focussiert ( weiter s.u. Punkt 1. C 2. )
1 C Kunstkreisel – Neugestaltungen - Einstieg in bereits entwickelte Projekte 1. C 1. European Hands : " Polnische / Belorussische / Westdeutsche / Ostdeutsche Hand / " Entsprechend des von dem Rumänischen Kunststudenten Szilard Banga im Zuge der EUROPEAN ISLANDS I Jugendbegegnung im Sommer 2008 vorgeschlagenen Projektes soll das für die Ledder-Str in Ibbenbüren vorgesehene Objekt zwölf von unterschiedlichen Partnern in zwölf Europäischen Ländern gestaltete nationale/regionale Hände zu einem Europäischen Gesamtkunstwerk vereinen. Aus 50 mm Rundrohr soll jeweils eine Rahmenkonstruktion geschweißt werden, in die dann eine Fülle von individuellen Beiträgen „eingeknüpft“ werden kann.
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![]() European Hands im Osten von Ibbenbüren:. |
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In der grafisch/farblichen Gestaltung soll mit Zitaten auf den eigenen (jugend- ) kulturellen Kontext verwiesen werden. So können über 100 Jugendliche aus 12 Europäischen Ländern ein Zeichen für bunte Vielfalt Europäischer Jugendkulturen setzen. Anhand einiger bereits fertig gestellter Ausführungsplanungen hat die Stadt Ibbenbüren die Statik beispielhaft an Hand der „Türkischen Hand“ berechnet. Als Teilprojekt der Jugendbegegnung „EUROPEAN SPACES“ können vier weitere „Hands“ entworfen und im Modell 1:10 dargestellt werden. Dank der Einbettung in das LEADER –Projekt und der Kofinanzierung durch die Stadt Ibbenbüren in Höhe von 5.000 € sowie weiterer 5.000 € Spendenmittel der Kreissparkasse ( Initiative des Bürgermeisters H. Steingröver) stehen 20.000 € für die Realisierung ab Herbst 2010 bereit. Und aufgrund der kostenfrei durch das Ausbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Steinfurt einzubringenden und von LEADER anzuerkennenden Arbeitsleistungen zur Erstellung der Stahlkonstruktionen für die HANDS - Rahmen im Wert von 5.000 € kann aufgrund der LEADER – Kofinzierung von 50 % eine Gesamt-finanzierung von 30.000 Euro sichergestellt werden. |
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Beispiel „Türkische Hand“
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1 C 2. „ die Festung“ / Ibbenbüren Schierloh Die Gestaltung des Kreisels mittels eines Sandstein – Massivs ist eine Leistung des Bauamtes des Kreises Steinfurt. Die kritische Europäische Sicht der KunststudentInnen aus Osteu-ropa, die im Sommer 2009 im Rahmen unserer Jugendbegegnung EUROPEAN ISLANDS II im Kulturspeicher Ibbenbüren zu Gast waren, wird vom Landrat des Kreises , Herrn Kubendorf, geteilt .Im Rahmen des LEADER Vernetzungsforums im November 2009 hatten KAJA das LEADER Teilprojekt KUNSTKREISEL -ROUTE vorgestellt und Herrn Landrat anschließend Gelegenheit gegeben, mit einem Ausrufezeichen die Malaktion zur Beteiligung von Jugendlichen am LEADER Kunstkreisel – Projekt zu unterstützen. Der Anstoß von Herrn Landrat zur Umgestaltung der „Festung“ wurde von KAJA West e. V. aufgenommen und mit der Idee eines Gemeinschaftsprojektes von Jugendlichen und jungen Künstlern aus den Partnerschaftskontexten der Stadt Ibbenbüren und des Kreises Steinfurt verknüpft. Auf das Plateau soll, als Kontrast zu dem Sandstein – Bollwerk, ein Europäisch – buntes Objekt aufgestellt werden.
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![]() „die Festung“ – im Westen von Ibbenbüren
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1. C 2.1 Gegenwerk Schierloh I: " Jugendliche stürmen eine Festung" :
KUNSTBAUM – Aktion
Zur
Demonstration der Partizipationsverfahren wurde am 19. März 2010 bereits
eine regionale Gruppe, die Landjugendbewegung aktiv. Nachdem der
Kreisbauhof das Fundament vorgegeben hatte, wurde als 24 Stunden Aktion
von sechs Ortsverbänden / 120 Jugendlichen eine „Kunstbaum“ – Skulptur
aus sechs dezentral vorgefertigten Elementen auf die Festung gesetzt.
Die inhaltliche Ausgestaltung der vielen Mitgestaltungsflächen hatte „agriculturelle
Identität“ zum Thema.
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![]() Kunstbaum-Aktion mit der Landjugend
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Für die Begegnung ergeben sich zwei Aufgabenstellungen : 1. Fortsetzung Gegenwerk I : Der Kunstbaum sieht noch etwas licht aus und könnte noch viele stärker auswachsen ! Und da sich das u.a. Folgeprojekt „Gegenwerk Schierloh II“ erst ab dem Sommer 2011 realisieren lässt, soll an dem Kunstbaum weiter gebaut werden. Hier sind weitere Mitgestaltungselemente im 1:1 – Maßstab in gemeinsamer Arbeiten der Gruppen zu fertigen und – so hoffen wir – mit Hilfe der Landjugend auf dem Plateau in das Kunstbaum-Gefüge zu integrieren. 2. Gegenwerk Schierloh II : das Folgeprojekt auf dem Schierloh- Kreisel soll als Gemeinschaftsprojekt von Jugendlichen aus dem Partnerschaftskontext des Kreises Steinfurt incl. London – Ealing gestaltet werden. Hier geht es erst einmal darum, gemeinsam Ideen und Modelle für ein Partizipationsprojekt zu entwickeln. Die Partner aus Litauen und aus Demmin ( Goethe- Gymnasium ) haben bereits viele Vorschläge entwickelt und wollen diese gemeinsam mit den Jugendlichen aus dem Kreis Steinfurt weiterentwickeln. |
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4 Ecken , 4 Partner : starten vom gesicherten Eckpunkt und in der Mitte zusammenkommen ! |
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